Eisenbahnkartei.de ist jetzt online


Einmal Eisenbahn, immer Eisenbahn. Die einen starten bereits im Kinderzimmer mit einer Holzeisenbahn, manche erst später mit dem Klassiker – der Modelleisenbahn. Die Eisenbahnkartei.de bringt Fans aller Sparten und Altersgruppen auf einer gemeinsamen Plattform zusammen. Hier ist es ab sofort möglich, gebrauchte Eisenbahnartikel gezielt zu inserieren und auf diese Weise zu verkaufen. Natürlich wird auch anders herum ein Wagon draus: Online lassen sich echte Schnäppchen und seltene Raritäten finden.
Klicken Sie hier für mehr BildmaterialEisenbahner sind ein ganz eigenes „Völkchen“. Meist bleiben sie ihrer Berufung ein Leben lang treu und beschäftigen sich über die Jahre hinweg sehr intensiv mit ihrem Hobby. Nicht selten schrauben und basteln sie ihr ganzes Leben lang an ihrer Modelleisenbahn und bauen im eigenen Hobbykeller ganze Szenarien zusammen.
Das Problem ist, dass es das nötige Zubehör oft nicht mehr im Ladengeschäft oder im Online-Store gibt. Oder es ist so teuer, dass jeder einzelne Kauf sorgsam abgewägt werden muss. Eine Alternative ist es, das benötigte Zubehör bei Eisenbahnkartei.de zu suchen. Das neue Portal sammelt die Verkaufsanzeigen von vielen Privatpersonen und kleinen Händlern und stellt sie online zur Schau. Holger Schmitz: „Jetzt zum Start sind natürlich noch recht wenige Artikel eingetragen. Aber sobald sich die Existenz des Portals bei den Hobby-Eisenbahnern herumspricht, wird das Angebot schnell wachsen.“
Die Eisenbahnkartei.de gibt bereits ein übersichtliches Gliederungssystem vor. Neue Anzeigen lassen sich in die Rubriken „Modelleisenbahnen“, „Eisenbahnen“, „Holzeisenbahnen“ oder „Lego“ einsortieren. Ein Inserat ist kostenfrei, nur beim Schalten eines klassischen Werbebanners wird eine Spende fällig. Inserate können allerdings nur registrierte Anwender einstellen.
Potenzielle Käufer werden von der Navigation durch das Angebot geführt. Entscheiden sich die Interessenten etwa für Modelleisenbahnen, so können sie in der nächsten Gliederungsebene gezielt nach „Ersatzteilen“, „Digitalanlagen“, „Signalen“ oder „Anlagenplatten“ suchen, um nur einige der Unterkategorien beim Namen zu nennen.
Über das reine Kaufen- & Verkaufen-Angebot hinaus bietet die Eisenbahnkartei.de ein Lexikon mit Fachbegriffen aus dem Eisenbahnjargon, ein Forum für den Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten, Links zum Thema und selbstgedrehte Videos der Eisenbahner an. Auch ein Chat steht ab sofort zur Verfügung.
Holger Schmitz: „Wir möchten gern ein Treffpunkt für alle bekennenden Eisenbahner werden, die unter Gleichgesinnten nicht nur gebrauchte Einzelteile kaufen und verkaufen, sondern die sich auch einfinden, um Videos von ihren Anlagen hochzuladen, im Forum drängende Fragen zu stellen und im Chat mit anderen Experten zu diskutieren.“

Sachsen: Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen bestellt Zugleistungen ab

Aufgrund der finanziellen Lage der Bestellerorganisationen für den Schienenpersonennahverkehr in Sachsen kommt es schon ab den nächsten Tagen zu ersten Einschränkungen beim Fahrplanangebot der Vogtlandbahn.
Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) hat mit sofortiger Wirkung alle bisher bei der Vogtlandbahn beauftragten Nahverkehrsleistungen abbestellt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Leistungen innerhalb des Landkreises Zwickau. Die Vogtlandbahn kann somit mangels Finanzierung diese Leistungen nicht mehr anbieten.
Ab Sonntag, 19.12.2010 kommt es damit zu folgenden Angebotsreduzierungen:
• VB 1 Zwickau Zentrum – Zwickau Hbf – Falkenstein – Kraslice: Der bisherige 1-Stunden-Takt wird an Samstagen, Sonn- und Feiertagen auf dem Abschnitt Zwickau Zentrum – Zwickau Hbf – Lengenfeld auf einen 2-Stunden-Takt reduziert.
Der Streckenabschnitt Lengenfeld – Falkenstein – Kraslice wird weiterhin täglich im 1-Stunden-Takt im Auftrag des Zweckverbandes ÖPNV Vogtland (ZVV) bedient. Montags bis freitags wird weiterhin der 1-Stunden-Takt auf dieser Linie beibehalten.
• VB 2 Zwickau Zentrum – Zwickau Hbf – Plauen – Bad Brambach – Cheb: Der Streckenabschnitt Zwickau Zentrum – Zwickau Hbf wird von Zügen der Linie VB 2 nicht mehr bedient (Pressemeldung Vogtlandbahn-GmbH, 16.12.10).

Tauernbahn – Österreichs moderne Alpenbahn

Prächtige Brücken – malerische Originale und elegante Neubauten – prägen diese Alpenmagistrale, die 1909 als zweite inländische Eisenbahnverbindungnach Triest eröffnet wurde. Sie verbindet die Bahnhöfe Schwarzach-St. Veit (Salzburg) und Spittal-Millstättersee (Kärnten) und überwindet im 8371 m langen Tauern-Scheiteltunnel den Alpenhauptkamm. Dieses Buch liefert ein vielseitiges Porträt der Bahn, mit informativen Texten und einem faszinierenden Bilder bogen, der bis in die ersten Betriebstage zurückreicht. Zu den Höhepunkten gehören Farbaufnahmen aus den 1950 Jahren, die den Verkehr auf der eingleisigen Trasse dokumentieren, und spektakuläre Fotos (z.B. vom Hubschrauber aus) aus der jüngeren Zeit bis 2009, von der modernen, zweigleisig ausgebauten Tauernbahn und ihren Zulaufstrecken.
Mehr auf www.tauernbahn.at
zu bestellen => Tauernbahn – Österreichs moderne Alpenbahn

Erlebnisreise durch die Schweiz – GoldenPass-Panoramic von Luzern über Interlaken, Spiez und Zweisimmen nach Montreux.

Mit dem Zug das fantastische Alpenpanorama genießen !
Die Golden Pass Line hält ihren Rang unter den schönsten Panoramastrecken der Schweiz. Sie verbindet die Waadtländer-Riviera mit dem Vierwaldstättersee, im historischen Herzen der Schweiz. Der erste Zug (ZB) fährt von Luzern am Vierwaldstätter See entlang durch Obwalden zum Brünigpass. Auf der andern Seite hinunter nach Meiringen, entlang des Brienzersees nach Interlaken. Der zweite Zug (BLS) fährt am Thuner See entlang nach Spiez, dann ins Simmental nach Gestaad und weiter nach Zweisimmen. Nach erneutem Umstieg in den GoldenPass-Panoramic (MOB) führt die Fahrt erst durchs Gebirge dann durch mehrere Tunnen bis der Abstieg nach Monteux mit Palmen und südliches Ambiente.
Reisebeschreibung

VCD kritisiert die drastischen Einschnitte auf der Mitte-Deutschland-Verbindung

In genau einer Woche findet der diesjährige Fahrplanwechsel bei der Bahn statt. Nicht alle Änderungen stoßen bei den Fahrgästen auf ein positives Echo, so auch die Kürzungen im Fernverkehr auf der sogenannten Mitte-Deutschland-Verbindung in der Relation Ruhrgebiet – Kassel – Erfurt. In vielen Zeitlagen müssen Fahrgäste längere Fahrzeiten und Umwege mit höheren Preisen in Kauf nehmen müssen.
In einer Woche werden von dem fast durchgehenden Zweistundentakt, nur noch eine tägliche Intercity-Verbindung und eine weitere an Freitagen und Sonn- und Feiertagen übrig bleiben. Eine weitere Verbindung verkehrt dann neu täglich als Intercityexpress aber mit höheren Fahrpreisen. Zusätzlich verkehrt ein neuer Intercityexpress aus Richtung Dortmund über Paderborn und Kassel weiter nach München. VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel hält diesen Zug allerdings für ein Experiment mit ungewissem Ausgang.
Die durchgehenden Verbindungen auf der Mitte-Deutschland-Verbindung werden sehr rar. In vielen Zeitlagen bleiben den Fahrgästen nur teure Umwege oder langsame Verbindungen mit dem Nahverkehr. Wer beispielsweise von Erfurt ins Ruhrgebiet fahren möchte, bekommt von der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn teilweise Verbindungen mit Umstiegen in Frankfurt (Main) Flughafen oder Fulda und Hannover. Die Fahrzeit verlängert sich trotzdem und die Fahrpreise verdoppeln sich dadurch teilweise.
Wer günstig auf dieser Verbindung reisen möchte, der muss sich entweder auf die wenigen verbliebenen Fernzüge festlegen oder Verbindungen im Nahverkehr mit vielen Umstiegen und über fünf Stunden Fahrzeit nutzen.
Obwohl noch einige Fernzüge erhalten bleiben, kommen auf die Reisenden Fahrpreiserhöhungen zu, so erhöht sich der Fahrpreis in einigen Zeitlagen durch den Einsatz von ICEs, die Reisezeiten verkürzen sich allerdings nicht. Auch bei den ICs ergeben sich versteckte Preiserhöhungen, durch knapper werdende Sparpreise.
Im Nahverkehr werden nur für den westfälischen Raum einige Verbesserungen umgesetzt um die Folgen der Kürzungen abzumildern, so fährt die eurobahn mit einigen Zugpaaren bis Kassel, um die Anbindung an den Fernverkehr in Kassel-Wilhelmshöhe zu verbessern. Aber im Ostabschnitt zwischen Kassel und Erfurt tun sich große Lücken im Fahrplan auf.
von Sven Steinke

„Schwabenstreich“ zum Nikolaus: gegen Stuttgart 21 und für bessere Bahn in NRW

Gegen das umstrittene Großprojekt „Stuttgart 21″ und für eine bessere Bahn in NRW setzten sich am Montagabend vor dem Bochumer Hbf etwa 30 Aktive u.a. der Montagsdemonstration, der Linken und des Bochumer Verkehrsclubs (VCD) ein. Redner äußerten Unverständnis darüber, dass für den Bau eines unterirdischen Bahnhofes in Stuttgart über 4 Mrd EUR aufgewandt werden sollen, während auch für Bochum wichtige Schienenprojekte wie der Rhein-Ruhr-Express oder der zweigleisige Ausbau zwischen Lünen und Münster bislang ohne Finanzierung seien. Die Versammelten forderten den Ausbau des bestehenden Stuttgarter Bahnhofes und einen Bau- und Vergabestopp für den Tiefbahnhof, solange nicht belegt sei, dass dieser überhaupt die von Schlichter Heiner Geißler geforderte Leistungsfähigkeit aufweist. Neben Informationen wurden auch Schokonikoläuse an aus dem Bahnhof kommende Fahrgäste verteilt. Am Ende wurde den Forderungen mit einem Schwabenstreich“ – eine Minute Lärm mit Trillerpfeifen etc.

Nerviges Schlangestehen vor dem Ticketschalter und unendliches Gefummel nach dem Kleingeld im Portemonnaie gehören der Vergangenheit an. Jetzt gibt es den Fahrschein bequem aufs Handy. Nach einer vierjährigen Pilotphase geht in insgesamt 13 deutschen Nahverkehrsregionen das HandyTicket Deutschland in den regulären Betrieb über.
Weitere Infos

Oesetalbahn ist wieder stillgelegt !

Die anstrengende aber auch erfolgreiche Fahrtensaison (einschl. Vorbereitungen) auf der Bahnstrecke Hemer – Menden ist vorbei. Die Strecke ist wieder stillgelegt, der Bahnhof Hemer, die Strecke selbst und alle Anlagen dort sind derzeit außer Betrieb. Die Zukunft ist ungewiss. Noch gibt es unverändert den Beschluss der Stadt Hemer, die Schienen abzureißen und mit Fördermitteln einen Radweg darauf zu bauen.
Dennoch gibt es noch eine kleine Hoffnung für den Erhalt der Strecke. Deshalb macht der Oesetalbahnverein (OeTBV) auch – vorerst – weiter. Das nächste Ziel muss es sein, dass sich die Stadt Hemer der Stadt Menden anschließt und ebenfalls die Prüfung und möglichst auch die Verwirklichung der Reaktivierung im Rahmen der laufenden Aufstellung des neuen Nahverkehrsplans (NVP) des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) einfordert.
Dazu haben wir einen Bürgerantrag (BA / Anregung gem. § 24 GO NRW) an die Stadt Hemer gerichtet.
Der Antrag soll in der kommenden Sondersitzung des zuständigen Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr im öffentlichen Teil behandelt werden.
Die Sitzung findet statt am Dienstag, 14.12.10, Beginn 16.00 Uhr in der Aula des Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasiums, Albrecht-Schweitzer-Str. 1, Hemer. Man kann an der Sitzung als Besucher teilnehmen. Außerdem haben weitere Hemeraner Bürger einen BA gestell, den Abriss der Schienen vorerst auszusetzen und neu über Erhalt und Reaktivierung nachzudenken.
Mehr auf der Internetseite: Oesetalbahn

Neu gestaltetes Fahrgastrechte-Formular für Bahnkunden

Das neu gestaltete Fahrgastrechte-Formular für Bahnkunden Die Schienenverkehrsbetreiber im Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) verbessern den Entschädigungsprozess für Bahnkunden weiter. Gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, haben der Geschäftsführer des privaten Schienenverkehrsunternehmens Keolis, Hans Leister, und DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg das neugestaltete Fahrgastrechte-Formular in Berlin vorgestellt. Damit werden nach einjähriger Praxiserfahrung zum 12. Dezember 2010 wesentliche Verbesserungen in der Bearbeitung von Fahrgastrechten umgesetzt.
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